Konzertchronik

April 2018

Soir sur la plaine

Werke für Chor a cappella und Klavier von Gabriel Fauré, Claude Debussy, Maurice Ravel und Lili Boulanger

Lili Boulanger (1893-1918) La Source
  Hymne au soleil
  Sous bois
  Soir sur la pleine
  Klavier solo
Nadia Boulanger (1887-1979) Klavier solo
Maurice Ravel (1875-1937) Trois Chansons
Claude Debussy (1862-1918) Trois Chansons
Gabriel Fauré (1845-1921) Madrigal
  Les Djinns
Camille Saint-Saëns (1835-1921) Des pas dans l'allée
  Calme des nuits

 

Januar 2018

Benefizkonzert für die Orgel der Christuskirche

Martin Luther (1483-1546) Verleih uns Frieden gnädiglich
Rudolf Mauersberger (1889-1971) Wie liegt die Stadt so wüst
Gunter-Martin Göttsche (*1953) Es geht ein dunkle Wolk
Maurice Ravel (1875-1937) Trois beaux oiseaux du Paradis
Heinrich Schütz (1585-1672) Verleih uns Frieden gnädiglich - Gib unsern Fürsten
Thomas Buchholz (*1961) Friede und gute Zeit

 

Pariser Weihnacht

Nach Stationen in Leipzig, Halle, London und Dresden ludt das John Sheppard Ensemble diesmal zu einer klanglichen Reise nach Paris mit Kompositionen von Marc-Antoine Charpentier ein.

Gemeinsam mit einem Mitsingprojektchor und Solisten aus den eigenen Reihen wurde das Publikum ins barocke Paris mitgenomen und fast vergessene weihnachtliche Chormusik zu zur Aufführung gebracht. Die beiden Hauptwerke, die Messe à quatre chœurs und das Te Deum von Marc-Antoine Charpentier, wurden von französischen Weihnachtsliedern umrahmt.

Charpentier geriet im Gegensatz zu seinen französischen Zeitgenossen Lully und Lalande fast in Vergessenheit, doch dank vieler Bemühungen finden seine Werke heute wieder mehr Beachtung in der musikalischen Öffentlichkeit. Aus einer Beamtenfamilie stammend kam er über Umwege nach Italien zu Giacomo Carissimi, bei dem er Musik studierte. Hier entwickelte er vermutlich auch seine Vorliebe für die Mehrchörigkeit, welche altitalienischer Tradition entspricht. Durch diese Art der Komposition, welche am Hofe Ludwigs XIV. eher verpönt war, konnte Charpentier sein persönliches Credo "einzig Vielfältigkeit bringt uns der Perfektion näher" verwirklichen. Das Präludium seines Te Deums ist vielen als Eurovisionshymne bekannt.


Konzertkritik: „Modellierte Klanglichkeit“ aus der Badischen Zeitung vom 09. Januar 2018

Programmblatt
Oktober 2017

Pacem in terris

Krisen und Kriege – mit diesen Themen setzen sich Künstler seit hunderten von Jahren auseinander, ebenso mit der Hoffnung auf Frieden und Erlösung. Diesen auch heute aktuellen Themen widmete sich das JSE in diesem Programm.

Martin Luther (1483-1546) Verleih uns Frieden gnädiglich
Rudolf Mauersberger (1889-1971) Wie liegt die Stadt so wüst
Gunter-Martin Göttsche (*1953) Es geht ein dunkle Wolk
Maurice Ravel (1875-1937) Trois beaux oiseaux du Paradis
Charles Hubert Hastings Parry (1848-1918) There is an old belief
Heinrich Schütz (1585-1672) Verleih uns Frieden gnädiglich
Samuel Barber (1920-1981) Agnus Dei
James MacMillan (*1959) A Child's Praier
Arvo Pärt(*1935) Da Pacem
Jan Sandström (*1954) Across the bridge of hope
Huge Diestler (1908-1942) Verleih uns Frieden gnädiglich
Thomas Buchholz (*1961) Friede und gute Zeit
Charles Hubert Hastings Parry (1848-1918) My Soul, there is a country
Thomas Tomkins (1572-1656) O sing unto the Lord

Konzertkritik: "Persönliche Bekenntnisse" aus der Badischen Zeitung vom 11. Oktober 2017

Faltblatt
Juli 2017

2. Freiburger Chornacht

Martin Luther (1483-1546) „Verleih uns Frieden gnädiglich
Rudolf Mauersberger (1889-1971) Wie liegt die Stadt so wüst
Gunter-Martin Göttsche (*1953) Es geht ein dunkle Wolk
Maurice Ravel (1875-1937) Trois beaux oiseaux du Paradis
Charles Hubert Hastings Parry (1848-1918) My Soul, there is a country
Heinrich Schütz (1585-1672) Verleih uns Frieden gnädiglich


Konzertkritik: „19 Chöre umsonst und draußen mitten in Freiburg“
aus der Badischen Zeitung vom 15. Juli 2017

Mai 2017

Musique à St. Sulpice

mit Daniel Roth, Orgel

D. Roth (*1942) In manus tuas
Ch.-M. Widor (1844-1937) Surrexit a mortuis op. 23, 3
G. Schmitt (1821-1900) Regina caeli laetare
Ch.-M. Widor (1844-1937) Regina caeli laetare op. 18,2
L.-J.-A. Lefébure-Wély (1817-1869) Sortie en sol mineur
D. Roth (*1942) Dignare me, o Jesu
Ch.-M. Widor (1844-1937) Psaume 83 op. 23,1
J.-J. Grunenwald (1911-1982) Preces
D. Roth (*1942) Ego sum panis vitae
G. Schmitt (1821-1900) O salutaris hostia
M. Dupré (1886-1971) Quatre Motets op. 9

Konzertkritik „Paris im Stühlinger“ aus der Badischen Zeitung vom 22. Mai 2017

Handzettel
Januar 2017

Brahms: Schicksalslied

J. Brahms (1833-1897) Schicksalslied op. 54

J. Brahms (1833-1897) Symphonie Nr. 4 e-moll

Béla Bartók Konzert für Viola und Orchester Sz. 120, BB 128

Plakat Brahms

Dresdner Weihnacht

Andreas Hammerschmidt (1611–1675): Machet die Tore weit
Heinrich Schütz (1585–1672): Sehet an den Feigenbaum (SWV 394)
Andreas Hammerschmidt (1611–1675): Das Wort ward Fleisch
Hans Leo Haßler (1564–1612): Canzone duodecimi toni
Michael Praetorius (1571–1621): Es ist ein Ros entsprungen
Heinrich Schütz (1585–1672): Historia der Geburt Jesu Christi (SWV 435)
Michael Praetorius (1571–1621): Quem Pastores laudavere
Hans Leo Haßler (1564–1612): Duo Seraphim à 16
Johann Hermann Schein (1586–1630): Ein Kind geborn zu Bethlehem
Johann Walther (1496-1570): Joseph, lieber Joseph mein

Mitwirkende
Angelika Lenter, Siri Karoline Thornhill; Sopran
Tobias Knaus; Altus
Florian Cramer, Tiago Pinheiro de Oliveira; Tenor
Karsten Müller; Bass
John Sheppard Ensemble
Mitsing-Projektchor
Projektorchester
Leitung: Bernhard Schmidt

Konzertkritik „Umgeben von Musik“ aus der Badischen Zeitung vom 09. Januar 2017

Flyer
Oktober 2016

Wie bitter - wie wohl

Isaac Albéniz (1860-1909): Salmo VI
Johannes Brahms (1833-1897): Warum ist das Licht gegeben op. 74,1
Charles Gounod (1818-1893): D'un coeur qui t'aime
Max Reger (1873-1916): O Tod, wie bitter bist Du op. 110,1
Otto Olsson (1879-1964): Jesu, dulcis memoria o. 40,4
Giuseppe Verdi (1813-1901): Pater noster
Sergei Rachmaninow (1873-1943): Bogorodiste devo op. 37,6
Charles H.H. Parry (1848-1918): Lord, let me know mine end
Max Reger (1873-1916): Nachtlied op. 138,3

 
Konzertkritik „Überwältigendes Klangbild“ aus der Badischen Zeitung vom 31. Januar 2017

Plakat
April 2016

Amor l'ispiri

Wohl kaum ein Thema wurde und wird so oft besungen wie die Liebe, das „höchste“ der Gefühle.

Eine kleine Auswahl unterschiedlichster Chorliteratur, die sich mit der Liebe auseinandersetzt, wurde vom John Sheppard Ensemble in seinem Frühjahrsprogramm zu Gehör gebracht. Dabei wandeln die SängerInnen auf den Spuren der Dichter und Komponisten durch die Jahrhunderte:

Von der bildreichen Sprache des biblischen Hohelieds und Petrarcas über die „geistliche Liebe“ des Angelus Silesius und Sonette Shakespeares bis hin zum Surrealismus Paul Éluards spannt sich der Bogen, von den lebensfrohen Madrigalen Hans Leo Hasslers über die farbenreiche Harmonik in den Volksliedvertonungen Max Regers bis hin zu Klängen unserer Tage von Komponisten wie Alfred Janson, Gabriel Jackson oder Ola Gjeilo.

Lars Johan Werle: Canzone 126 di Francesco Petrarca
Alfred Janson: Sonnett No 76
Francisco Guerrero: Ego flos campi
Peter Cornelius: Ich will dich lieben, meine Krone
Gabriel Jackson: Song (I gaze upon you)
u.a. . . .  

Konzertkritik „Mählich dunkeln Männerstimmen den Klang ein“
aus der Badischen Zeitung vom 19. April 2016

Flyer